Am 25. April 2026 ist es soweit!!

Das Line Up steht fest. Es treten sechs starke Bands live auf, die mit ihrer Musik nicht nur begeistern, sondern auch klare politische Statements setzen. Von energiegeladenem Hip-Hop über mitreißenden Rock, Grunge, Punk bis hin zu gesellschaftskritischen Texten – jede Band bringt ihre ganz eigene Stimme in den Kampf gegen Rechtsradikalismus und Intoleranz ein.

Im Folgenden stellen wir Euch die sechs Acts vor, die an diesem Abend für Stimmung, Vielfalt und Haltung sorgen – angefangen mit dem links-grün-versifften Hip-Hop-Duo aus Neuss und Duisburg:

Turtle und Frieda

Mit ihrem Motto „FRISS DAS!“ laden TURTL & FRIDA ihre Fans ein, sich nicht nur musikalisch, sondern auch gedanklich herausfordern zu lassen. Ihre Songs sind ein Statement gegen politische Gleichgültigkeit und gesellschaftliche Missstände – immer mit einer ordentlichen Portion Humor und Selbstironie.

Ob du morgen noch lieber einen Hörsturz riskierst oder übermorgen wieder deinen Laptop aufklappst, um auf Bandcamp ihre neuesten Tracks zu hören – eines ist sicher: TURTL & FRIDA bleiben im Kopf und auf den Ohren.

Das Bild zeigt 2 Männer, Turtle und Frieda vor einem Stehtisch, auf dem ein kleiner Roland-Mixer steht, über den sich einenr der beiden drüber beugt.

Kleine Scherben – Vielschichtige Klangwelten aus Düsseldorf

Das Düsseldorfer Trio Kleine Scherben bringt seit Anfang 2024 frischen Wind in die lokale Musikszene. Mit einer Mischung aus grunge-inspirierten Sounds, experimentellen Elementen sowie Noise- und Groove-Passagen schaffen sie eine dichte und vielschichtige Klangfülle. Ihre Musik verbindet rohe Energie mit kreativer Klangvielfalt und lädt das Publikum ein, sich auf ein intensives Hörerlebnis einzulassen.

3 Männer mit schulterlangen Haaren blicken von unten noch oben skeptisch in die Kamera.

Datenschmutz – Punkpop mit Ecken und Kanten

Leise, emotional tot und kompromissbereit – so präsentiert sich Datenschmutz und setzt damit ein klares Zeichen gegen den klassischen Pop-Punk. Statt eingängiger Melodien liefern sie gekochte Lustlosigkeit, veraltete Geräusche und kleine Affekte. Wer auf Bands wie Joyce Manor oder Turnstile steht, wird schnell merken: Datenschmutz geht eigene Wege und bricht mit den Erwartungen, ohne sich anzubiedern. Punkpop, aber ganz anders.

Die 4 männliche Bandmitglieder stehen vor einer verspiegelten Häuserwand und schauen alle in verschiedene Richtungen ander kamera vorbei

Coredai – Keinen Plan, viel Energie


Vier Jazz Studenten, die lieber Punk spielen wollten. So entstand Coredai aus Essen, welche den Funk in den Punk packen. Die vier Folkwang-Studenten werden angeführt vom Frontmann Wiktor, der seine ideenreichen Songs auf die Bühne bringt.

Dabei wird er unterstützt vom Gitarristen Moritz, Max am Bass und Drummer Thiemo. Ob es nun Indie-Punk, Pop-Punk oder Power Pop ist, die Vielfältigkeit an Inspirationen zeigt sich im Live-Programm durch psychedelischeBalladen, gefolgt von Doubletime Draufhau-Beats. Aus ihrem Jazz-Background bringen sie dabei sowohl Virtuosität als auch kreatives Songwriting und Improvisation ins Spiel.

Vor einer dunklen Wand im Bällebad mit schwarzen Kugeln sieht man nur die Kopfe der 4 Bandmitglieder herausragen.

Atomica

Am Erasmus-Gymnasium in Grevenbroich hat sich im Jahr 2024 die Band „Atomica“ gegründet. Die vier Musiker*innen, bestehend aus Gitarre, Bass, Schlagzeug und Gesang, begeistern mit leidenschaftlichen Grunge-Covers und bringen den unverwechselbaren Sound der 90er Jahre zurück auf die Bühne und treten auch auf, um ein Zeichen für Toleranz und Zusammenhalt zu setzen.

4 Musikler auf der Bühne, links die Schlagzeigerin, rechts daneben die Gitaristin, daneben die Sängerin und rechts an der Seite der Bassist und Sänger.

Oh, Henry

Poppig und krachig, leise und laut, ehrlich und unbequem – stehen OH HENRY für Indie-
Punk mit Haltung. Zwischen wütender Energie und melancholischem Nachhall erzählen ihre Songs von einer Gesellschaft im Dauerrausch, von politischer Gleichgültigkeit, vom Wunsch nach Veränderung und der Sehnsucht nach Echtheit in einer zunehmend künstlichen Welt.

Die 4 Bandmitglieder sitzen auf einem Sofo vor einer mit Graffitti bemalten Wand, das Foto ist in schwarz weiß